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Neue Herausforderungen für die akademische Forschung im Bereich Management, von Hélène Delacour




Helene Delacour*

Universitätsprofessor für Management

IAE Nancy - Lorraine University


*Mitglied der Fakultät des Business Science Institute


 

In diesem Interview spricht Hélène de Lacour, Professorin an der Universität Lothringen, über drei wichtige Themen im Zusammenhang mit der Zukunft der akademischen Forschung im Bereich Management und Strategie.



Das erste Thema ist "Slow Science" und der "offene" Ansatz. Hélène de Lacour betont, wie wichtig es ist, zu den Grundlagen einer vernünftigen und durchdachten Forschung zurückzukehren und nicht einfach nur in schnellem Tempo zu veröffentlichen. Sie unterstreicht die Bedeutung von Forschung, die eine soziale und gesellschaftliche Wirkung hat, und plädiert dafür, sich die Zeit zu nehmen, gründliche und durchdachte Forschung zu betreiben.


Das zweite behandelte Thema betrifft den ökologischen Aspekt der Forschung. Hélène de Lacour beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus den häufigen Reisen im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Konferenzen ergeben. Sie regt an, unsere Art des Reisens und der Teilnahme an akademischen Veranstaltungen zu überdenken, indem wir beispielsweise weniger umweltschädliche Verkehrsmittel bevorzugen und hybride Veranstaltungen organisieren, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern.


Das dritte Thema ist "Veröffentlichen oder untergehen". Hélène de Lacour erinnert uns daran, dass akademische Forschung über die bloße Veröffentlichung hinausgeht und dass Konferenzen eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, Kontakte zwischen Forschern zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Sie plädiert für einen durchdachten und zurückhaltenden Ansatz bei der Durchführung unserer Forschung, wobei sie die Qualität über die Quantität der Veröffentlichungen stellt.


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